Der Teich Siloam

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Der kleine Teich Siloam, in den heute das Wasser aus dem Tunnel fließt, ist Teil eines Beckens aus der Zeit der Byzantiner (aus dem 4. Jahrhundert n. Chr.) Die zerbrochenen Säulen, die im Becken stehen, sind offensichtlich die Überreste der Siloam-Kirche, die hier durch die byzantinische Kaiserin Aelia Eudokia im 5. Jahrhundert über dem Teich errichtet wurde. Sie sollte an das Wunder erinnern, das Jesus hier mit der Heilung des Blinden vollbracht hatte (Joh. 9: 7). Die Archäologen sind davon überzeugt, dass das Wasser auch im Verlauf der Zweiten Tempelperiode weiter nach Süden floss und in einem weiteren, großen Becken aufgefangen wurde, dessen beeindruckende Überreste seit dem Sommer 2004 freigelegt werden. Die Maße dieses zusätzlichen Beckens erreichen ungefähr 3 Dunam (3000 m2). Eine breite Strasse und weitläufige Treppen führten einst dorthin. Nach Ansicht der Archäologen wurde das Becken auf den Überresten des alten Teiches Siloam aus der Zeit des Ersten Tempels errichtet, in den König Hiskia das Wasser der Gihon-Quelle umleitete. 

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Ein Besuch der Davidstadt führt 3000 Jahre zurück in der Zeit
Die Goldstein Familie, Frankreich
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